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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

 

KommunalpolitikSPD-Fraktion traf sich zur Klausur

Auf der SPD-Fraktionsklausur ging es weniger um die Kanzlerfrage, als vielmehr um die in Dieburg dringend anstehenden Themen. Gerade weil der Haushaltsentwurf noch nicht vorliegt, musste sich die Fraktion damit beschäftigen. „Planungssicherheit und klare Ziele sind wesentliche Voraussetzungen einer fundierten Stadtpolitik“, so Vorsitzender Christian Wohlrab. Das Land Hessen ist, neben einer besseren finanziellen Ausstattung der Kommunen, auch in Bezug auf verlässliche Zahlen und klare Verwaltungsvorschriften verantwortlich.

"Aber es gibt auch viel in unserer Stadt zu tun.“ Daher wurden auf der Fraktionsklausur die Sicherstellung einer effektiven Verwaltung besprochen. Das beginnt bei der Stellenbesetzung, geht aber bis zu den Arbeitsbedingungen zum Beispiel im Bauhof. Eine der vielen "Never-ending-Stories".

Der größte Posten im Haushalt, die Kindergärten, und die Gefahr, dass das Rochus-Areal sich in einen "Lost Place" verwandelt, waren weitere wichtige Themen.

 

SPD-Ortsverein Dieburg

 

Veröffentlicht am 22.11.2024

 

KommunalpolitikHaushalt 2024 der Stadt Dieburg: Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Christian Wohlrab

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
meine sehr verehrten Damen und Herren,

beginnen wir doch mal mit einer guten Nachricht:

 

Heute, am 18.04.2024, werden wir Stadtverordneten, hoffentlich, über den Haushaltsplan des laufenden Kalenderjahres 2024 beschließen. Im Vergleich einen Monat schneller als im zurückliegenden Haushaltsjahr ´23. Da war es erst im Mai soweit.

 

Jetzt könnte man sagen, dass die Tendenz in die richtige Richtung geht.

Man könnte sagen, dass unsere Stadtverordnetenversammlung im letzten Jahr einen entsprechenden Beschluss zur frühzeitigen Einbringung des Haushaltes zum 01.01.2024 gefasst hat.

 

Und man könnte sagen, dass der Gesetzgeber zu Recht davon ausgeht, dass die Haushaltspläne pünktlich zum Jahresbeginn beschlossen und genehmigt werden.

 

Könnte man, ebenso aber auch wie die auf der anderen Seite vorgebrachten Hinderungsgründe:

 

Fehlende Kennzahl und unsichere Berechnungsgrundlagen. Was ich allerdings nicht verstehen mag, ist die Vorgehensweise anderer vergleichbarer hessischer und kreisangehöriger Kommunen, die sich zumindest in der Theorie mit denselben Problemstellungen herumschlagen müssten, aber bereits vor Wochen ihre Haushaltspläne beschlossen haben.

 

Und somit befinden wir uns in diesem Jahr erneut in der vorläufigen Haushaltsführung, in der alle freiwilligen Leistungen mal wieder nicht erbracht werden dürfen.

 

Nur die Freiwilligen, denn natürlich sind die Pflichtaufgaben, die bestehenden Verpflichtungen oder unabwendbare Ausgaben wie immer hiervon ausgenommen.

 

Aber die freiwilligen Leistungen, z. B. aus dem Bereich der Kultur oder der Vereinsförderung stagnieren bis zur formalen Haushaltsgenehmigung. Wir befinden uns jetzt Mitte, Ende April, bis zur Genehmigung dauert es dann auch noch mal ein bis zwei Monate. Positive Schätzung.

 

Um es anders auszudrücken, im ersten Halbjahr läuft nichts. Mal wieder.

Veröffentlicht am 20.04.2024

 

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