Ein Eindruck eines Beobachters der Ausschusssitzung „Infrastruktur und Umwelt“ am 30.06.16
Es war bezeichnend:
Ein klar formulierter Antrag wurde zerredet.
Wie so oft in den Ausschüssen wurden für jedermann klare Inhalte durch Teilfragen beiseitegeschoben und drängende Weichenstellungen blockiert.
Was war geschehen?
Ein SPD-Antrag, der zum Ziel hatte, eine vorausschauende Planung für ein mögliches Baugebiet „Dieburg West“ anzustoßen, wurde im Ausschuss „Infrastruktur und Umwelt“ dilettantisch abgehandelt.
Des Antragstextes offenkundig unkundig war der Vorsitzende nicht in der Lage, den Umfang des Antrags den Mitgliedern des Ausschusses darzulegen, Die Folge war ein vollkommen kurzgegriffener Beitrag der Grünen zum Teilpunkt „ÖPNV“ unseres Antrages. Derartiges Flickwerk mögen wir nicht!
Wir wollen eine Planung auf die Zukunft.
Wir wollen einen klaren Weg zur Erschließung der Wohnressourcen.
Wir wollen Wohnquartiere mit angemessener Infrastruktur, d. h., Straßen, ÖPNV, Geschäften des täglichen Gebrauchs etc.
Es steht zu befürchten, dass hier, wie in vielen Jahren zuvor, nicht Weitsicht, sondern dass Wursteln und Kungeln vorherrschen wird.
Der Antrag verbleibt im Ausschuss. Eine notwendige Initialzündung findet also nicht statt.
Armes Dieburg!
Die umliegenden Gemeinden schlafen nicht, sie machen!
Rolf Netzlaff
Veröffentlicht am 01.07.2016


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