SPD Dieburg

Freibad Dieburg

Kommunalpolitik

Die Nichtöffnung des Freibades kommt nicht überraschend. Seit mehr als zwei Jahren ist der Wasserverlust bekannt. Doch die Verwaltung, allen voran unser Bürgermeister, hat das tapfer ignoriert. Das Ergebnis haben wir jetzt vorliegen.

Viel zu spät wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die Wasser- verluste zu klären. Von den ungeheuren Kosten, die durch den Wasser- verlust entstehen, ganz zu schweigen.

Mann stelle sich vor: pro Tag gehen 30 Kubikmeter Wasser verloren. Wir reden hier von bestem Trinkwasser, welches eingespeist wird. 30 Kubikmeter mal 100 Betriebstage ergibt 3.000.000 Liter, in Worten: drei Millionen.

Diese drei Millionen Liter versickern nicht einfach nur, sondern werden  vorher auch noch auf 24 Grad aufgeheizt, natürlich mit Gas.

Offensichtlich haben wir zuviel Geld in Dieburg.

Wo bleibt der Aufschrei der „Koalition aus CDU und Grünen“ im Dieburger Stadtparlament, die doch seit der letzten Kommunalwahl die Dieburger Politik alleine bestimmen.

Was wird passieren? Nach dem Gutachten wird wieder eine Flick-schusterei betrieben werden, damit wir das Bad eventuell Ende Juni eröffnen können.

Eine grundhafte Sanierung des Freibades für viele Millionen wird das jedoch nicht verhindern. Doppeltes Geld ausgeben ohne Nachhaltigkeit.

Dieburg live.

Der Bürger hat bei der nächsten Kommunalwahl die Möglichkeit, endlich denen eine Mehrheit zu geben, die wirtschaften können und nicht nur, wie die CDU-Grüne-LD-Gemeinschaft ihre Luxusausgaben, über ständige Gebührenerhöhungen finanziert, die sie den Bürgern zumuten, egal ob Grundsteuer, Abwassergebühren, Friedhofsgebühren, Kinder- gartenbeiträge und, und, und.

Ferdi Böhm